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Japan |
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| Dieses Land, das sich selbst Nippon, »das Land, in dem die Sonne ihre Wurzeln hat« nennt, ist ein Land der Extreme und Widersprüche. Es ist nicht einfach, erfolgreich seinen Weg durch diesen schmalen und langgestreckten, fast 378.000 km2 großen Archipel mit seinen über 126 Mio. Einwohnern, seinen vier Hauptinseln, seinem 3.776 m hohen heiligen Berg, dem legendären Fuji, zu finden. Es besteht aus gebirgigen Inseln mit zahllosen schlafenden und tätigen Vulkanen, es muss seiner ganzen Länge und Breite nach stets auf heftige Erdstöße und -beben gefasst sein und wird gerne von Taifunen auf ihrem Weg aufs asiatische Festland überquert. Und der japanische Name für Flutwelle, tsunami, gehört nicht zufällig zu den wenigen japanischen Wörtern, die ins deutsche Lexikon aufgenommen worden sind. Japans Flüsse sind flach und fließen schnell, sind kaum schiffbar.
Die Sommer sind drückend heiß und erstickend feucht. Die Winter sind lang und kalt, an manchen Orten bitterkalt und sehr schneereich. Nicht ohne Grund heißt der nordöstliche Teil der Hauptinsel Honshû im japanischen Volksmund yukiguni, das Schneeland. Die Natur und das Klima in den nördlichen Teilen haben ein geradezu mitteleuropäisches Format, während die andere Hälfte, vor allem aber die südlichste der Hauptinseln, Kyûshû, mit ihrem subtropischen Klima, mit Bambus, Palmen und sogar Kakteen an klaren azurblauen Tagen dem westlichen Besucher noch heute zumindest einen Vorgeschmack tropischer Träume zu vermitteln vermag. |
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nach Japan |
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